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Dienstag, 01. September 2015 - Kreisliga 1: 1.FC Herzogenaurach - FSV Großenseebach 3:0 (1:0)

FSV findet gegen den 1.FC Michael Thomann kein Mittel


Stefan Linsenmeyer trifft beim Elfmeter nur den Pfosten

von Andreas Gumbrecht

Gegen den letztjährigen Bezirksligisten konnte der FSV die Partie nur in der Anfangsviertelstunde offen gestalten. Danach waren die Gastgeber tonangebend und der verdiente Sieger auf dem Rudolf-Dassler-Sportfeld. Bester Spieler auf dem Platz war Michael Thomann, der auch alle Treffer erzielte.

In der Anfangsphase hatte Neuzugang Andre Rockwell Pech, als ein Freistoß aus gut 28 Metern, der abgefälscht wurde, knapp neben dem Tor landete (10.). Fünf Minuten später verpassten Christian Müller und Sebastian Jakobs im Sturmzentrum eine gut getimte Flanke von Max Strampfer. Kurz darauf konnte Martin Seifert einen Flankenball von Müller nicht gut genug platzieren, so dass der Kopfball das Tor verfehlte.

Nach diesem Beginn, bei dem beide Mannschaften schnellen und ansehnlichen Fußball boten, übernahmen nun die Hausherren mehr und mehr das Kommando. In der 20. Minute klärte Mario Aschenbrenner in höchster Not vor dem einschussbereiten Michael Thomann. Nach einer Trinkpause hatte Marco Amling aus 17 Metern die Führung auf dem Fuß, doch Christian Prell im FSV-Kasten reagierte glänzend (28.). Nach einer feinen Kombination und per Doppelpass erzielte Thomann aus kurzer Distanz die Führung. Torhüter Prell war mit dem Fuß noch am Ball, konnte aber das Tor nicht verhindern (33.).

Wenige Minuten später sorgte eine Einzelaktion des überragenden Thomann erneut für Gefahr. Er passte auf  Mittelstürmer Eric Stübing, der aber zu lässig agierte und vorbei schoss. Kurz vor dem Seitenwechsel hätte FC-Angreifer Amling die Führung ausbauen müssen. Aus kurzer Distanz schoss er freistehend über das Tor. Kurz zuvor ging ein Kopfball von Daniel Kratz neben das Gehäuse. Auch hier hätte ein Tor fallen können. In der 44. Minute meldete sich der FSV zurück, Strampfers Schuss aus gut 20 Metern segelte knapp über das Tor.

Gleich nach dem Seitenwechsel hätten die Platzherren die Führung weiter ausbauen können. In der 47. Minute vergab Amling freistehend aus zehn Metern. Besser machte es fünf Minuten später Thomann, der eine Flanke von links aus kurzer Distanz verwertete. Kurz darauf war es wieder Thomann, der schön freigespielt wurde und allein auf das FSV-Tor zulief. Sein Heber ging aber knapp über das Tor. Der FSV hatte in dieser Phase Glück, dass der FCH so fahrig mit seinen Torchancen umging.

Nach knapp einer Stunde meldete sich der FSV durch einen Freistoß des eingewechselten Stefan Linsenmeyer zurück. Aus 25 Meter behielt aber Florian Peter im FC-Kasten die Oberhand. In der 63. Minute erzielte Thomann dann seinen dritten Treffer. Zuvor scheiterte Jochen Staniszewski aus sieben Metern an Prell, den Abpraller versenkte Thomann ohne Mühe.

Der Heimelf ließ es jetzt etwas ruhiger angehen und er FSV wurde wieder aktiver. In der 72. Minute wurde Jakobs gerade noch von David Reklin gestoppt. In der 75. Minute wurde Müller im Strafraum gefoult, doch der Schiedsrichter legte den Tatort knapp vor die Sechszehnmeterlinie. Wieder trat Linsenmeyer an und wieder war Peter der Sieger.

Auch in der nächsten Szene war Linsenmeyer der Hauptakteur. Zuerst wurde er im Strafraum gefoult und der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Der Gefoulte trat selbst an, setzte aber das Leder an den Außenpfosten (80.). Somit blieb dem FSV sogar der Ehrentreffer versagt. Am Sieg der Herzogenauracher Cluberer gibt es aber nichts zu deuteln.

1.FC Herzogenaurach: Peter, Burkhardt D. , Reklin, Karches, Reinhardt, Kratz , Staniszewski, Thomann, Wolf, Amling, Stübing
Wechsel: Galster (68.), Schönleben (83.), Wohayo Hogmeni I. (77.)
Kader: Menzner, Krauss

FSV Großenseebach: Prell C., Hofmann B., Quaschner, Seifert, Aschenbrenner, Strampfer M., Schnappauf M., Rattmann, Rockwell, Müller C., Jakobs
Wechsel: Schaal (69.), Linsenmeyer (42.), Eryilmaz (63.)
Kader: Adelhardt, Prell U.

Tore: 1:0 Thomann (33., Amling), 2:0 Thomann (53., Kratz), 3:0 Thomann (63., Staniszewski)
Gelbe Karte: Reklin ­ Foulspiel (58.), Schönleben ­ Foulspiel (85.) / Seifert ­ Foulspiel (24.), Aschenbrenner ­ Foulspiel (57.), Müller C. ­ Foulspiel (86.) Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Dieter Brückner (TSV Velden an der Pegnitz)