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Sonntag, 26. April 2015 - Damen Pokal: FSV Großenseebach - Post SV Nürnberg 2:1 (1:1)

Im Viertelfinale des Bezirkspokals besiegten die FSVlerinnen den Ligaprimus der BOL


Von Andreas Linzmayer

Schneller als gedacht trafen sich die beiden Spitzenteams der BOL wieder. War in der Vorwoche die Partie noch zur Halbzeit abgebrochen worden, da in Nürnberg kein Flutlicht ging, so konnte der FSV sein ursprüngliches Heimrecht vom Ostermontag nun doch wahrnehmen. Die Partie wurde vom streng, aber korrekt leitenden Schiedsrichter Albrecht mit kurzer Verspätung angepfiffen. Seebach konnte berufsbedingt zum Anstoß gerade 11 Frauen stellen für diese Mammutaufgabe. Die anderen Spielerinnen kamen im Laufe des Spieles.

Im Bezirkspokal konnten die Seebacherinnen erstmals überwintern und schon traf man im wohl vorweggenommenen Finale auf die gut besetzten "Postlerinnen". In der Liga scheint das Team den Aufstieg vor Augen zu haben, so wollte der FSV wenigstens hier einen großen Teilerfolg feiern. 

Bereits nach 5. Spielminuten gelang Spangel aus dem Getümmel heraus mit einem Volleyschuss aus 14 Metern das 1:0. Auch danach hatten die jungen Seebacherinnen mit Rohdjeß und Wolf weitere Abschlüsse zu bieten, die jedoch alle übers Tor gingen. Scheinbar hatte die Heimelf aus dem Vorspiel in der Vorwoche gelernt, denn heute sollten sie ihr gutes und kämpferisches Gesicht an den Tag legen.

Nun kam auch Post Nürnberg gefährlich vor das von Mertz gehütete Tor, ohne jedoch zum Abschluss kommen zu können. Nach guter Vorarbeit von Lechner-Schmidt und der engagierten Spangel konnte Dehmer im Eins-gegen-Eins an der Torfrau vorbei kommen, doch der nun abgefälschte Schuss konnte 5 Meter vor der Torlinie noch geklärt werden.

Im Gegenzug köpfte Eichhorn knapp am Tor vorbei. Nur eine Minute später konnte Sturm ihre Gegenspielerin nicht halten und Ruckriegel glich aus der Drehung aus zum 1:1 (18.). Anschließend zeigten beide Teams viel Einsatz ohne sich ein Übergewicht erarbeiten zu können. Erst Lechner per Kopfball in den Winkel im Anschluss an eine Wolf-Ecke glückte der viel umjubelte 2:1 (40.) Halbzeitstand.

Erst in Minute 61. gab es wieder eine klare Torchance. Der eigentlich klar fällige Strafstoß nach Foul an Hartmann wurde unverständlicherweise außerhalb des Strafraumes gelegt. Der Freistoß brachte nichts ein. Anders hätte das Dehmer tun müssen, nach exzellentem Querpass von Spangel vergab erstere zentral alleine vor dem Tor, indem sie drüber abschloss. Zum Glück sollten sich diese ausgelassenen Großchancen nicht rächen, da auch die Einwechselspielerinnen ausnahmslos an die kämpferische tolle Mannschaftsleistung einreihten.

Die letzten Seebacherinnen, die für eine Entscheidung hätten sorgen können, waren Wolf aus spitzem Winkel und Grosser, die zu zentral abzog. Mit dem Schlusspfiff, als Post noch einmal alles nach vorne warf, musste sich Mertz noch einmal strecken und ihr Team vor dem Ausgleich und Elfmeterschießen bewahren.

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte steht der FSV nun im Halbfinale des Bezirkspokals, welches am 1. Mai ausgetragen werden sollte. Ehe es dann am Vatertag zum Finale kommt. Mit in der Auslosung sind die Ligakonkurrenten 1.FC Altdorf, die Kreispokalsieger Hetzles 3:0 bezwangen, der TV Dietenhofen und der TV Röttenbach bei Ansbach als Kreisklassist. Mit der gezeigten Leistung kann man aber alle genannten Vereine sicher Paroli bieten. Davor kommt es aber am Samstag noch zum Heimspiel gegen den FC Ezelsdorf, die im Hinspiel noch glatt 3:0 besiegt werden konnten.

FSV Großenseebach: Mertz - Faulhaber, Wolf, Lechner, Rohdjeß, Sturm, Lechner-Schmidt, Spangel, Dehmer, Hartmann, Diehm - Schorr, Lang, Grosser, Streit